We-Sed So, Shiba Inu's
We-sedso Lucky Balu , seine ersten Wochen bei der Familie Kiesel.

Am vergangenen Freitag dem 30. Juli 2004 war es endlich soweit, wir konnten
endlich unseren Balu abholen. Frau Röschke hatte alles ganz lieb arangiert, wir konnten den
Vieren (Balu und seinen 3 Brüdern) noch lange beim Spielen auf der Terrassezusehen.
 Interessant war, das Balu's Mama Lollipop Ihn nicht aus den Augen gelassen hatte und keine
Gelegenheit ausliess, Ihn zu massregeln. - Als ob Sie's wusste, das die Trennungbevorsteht -
Frau Röschke und Ihrer Tochter ist dies auch aufgefallen.Eigentlich schade, das wir diese Idylle bald wegen des Heimweges zerstörenmussten,Frau Röschke fiel der Abschied von Ihrem "Baby" auch sichtlich schwer....

Auf dem Rückweg war Balu sehr brav, die 1 1/2-Stunden Fahrt hat er schlafend oder gestreichelt
prima gemeistert. Wir mussten nicht einmal anhalten !Zuhause hat er erst einmal alles genau gemustert, sein Körbchen bezogen unduns nicht mehr aus den Augen gelassen (letzteres ist bis heute so...). Es wurde noch vielgeschmust, dann war auch schon Schlafenszeit.

Die 1. Nacht verlief auch problemlos - ein bisschen Jammern von Ihm darf ja
auch dazu gehören, schliesslich ist ja alles neu und mit ein paar Streicheleinheiten liess es sich doch
 bald einschlafen. Morgens gegen 5 Uhr wurde er unruhig,Zeit zum Gassigehen ? Jawohl, Geschäft machen und noch ein wenig  weiterdösen....

Nach dem Frühstück ging es erst einmal zum Shoppen (Fressnapf), wir brauchten schliesslich noch ein Geschirr zum Autofahren. Das An-der-Leine-Laufen war anfangs kein Spass. Balu straeubte sich mit denhöchsten Tönen, wir waren aber darauf vorbereitet,liessen uns nicht beirren, und liefen, ohne Ihn gross zu beachten, weiter.Mittlerweile klappt das An-der-Leine-Laufen viel, viel besser.

Das groessere "Problem" war, das der kleinste Spaziergang zu einem Zeitaufwändigem Unternehmen wird (Was ich eigentlich von meinen Kindern kenne), weil man an allen Ecken stehen bleibt, weil
jeder den kleinen Prinzen bestaunen und auch streicheln will - so ein Shiba-Welpe muss sich schon echt wichtig und einzigartig vorkommen !!!!

Die 1. Welpenspielstunde, ebenfalls am Samstag, wurde von Ihm anfangs etwas distanziert betrachtet, nachdem die 1. Freundschaft mit einem Collie-Welpen (doppelt so gross) geschlossen wurde, war das Eis gebrochen. Interessant war hier zu beobachten, das er uns nie aus den Augen verloren hatte und immer wieder Kontakt zu uns suchte- wir kannten uns ja nicht einmal 1 Tag !

Nachmittags kamen dann unsere Kinder heim, die Begruessung und Freude war riesig, zwischen Balu und unserem Sohn (6 Jahre) war gleich alles klar. Unsere Tochter (3 Jahre) zögert noch ein wenig. Für
Sie ist er noch ein bisserl zu wild...

Insgesamt läuft bislang alles sehr harmonisch ab, er meldet sich rechtzeitig zum Gassigehen (nicht üblich für einen Hund mit 8 Wochen),ist sehr verspielt, schmust und schläft gerne. Ich hoffe, das bleibt so !!!
  Man merkt, das Balu in unmittelbarer Familiennähe herangewachsen ist. Er macht einen sehr ausgeglichenen Eindruck.

Ein bisserl versucht er natürlich auch schon, seine Grenzen auszutesten, laesst sich aber auch mit einem konsequenten "NEIN" von seinem Vorhaben abbringen.

Nachtrag 09.08.2004 -  Balu kennt seine Umgebung mittlerweile sehr gut, er "fremdelt" bei anderen Menschen nicht und ist bei anderen Hunden anfangs zurückhalten,aber immer freundlich. Einem recht aufdringlichen kleinen Jack-Russel-Welpen wies er in der 2. Welpenspielstunden kurz zurecht, legte diesen auf's Kreuz und machte ein grimmiges Gesicht....Stubentiger in Action !  In dieser 2. Spielstunde war Balu schonviel aktiver,spielte interessiert mit den anderen Welpen und meisterte mutig den Gang
durch ein Bällebad und einem Tunnel (Frauchen und Belohnung macht's eben möglich...) Diese Woche beginnt die Welpenerziehung, wir sind schon   mal gespannt, ich werde berichten...





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